Katholische Religionslehre

Der Religionsunterricht am Gymnasim Unterföhring sieht seine Aufgabe darin, der Kommunikation der Schülerinnen und Schüler mit der christlichen Tradition in der Vielfalt der gegenwärtigen Welt zu dienen. Er versucht dies in grundsätzlicher ökumenischer Gemeinsamkeit und will für kirchlich Beheimatete wie Distanzierte gleichermaßen offen sein. Er will den Schülerinnen und Schülern positive Erlebnisse und Orientierung im religiösen Kontext ermöglichen und das Schulleben wahrnehmbar mitgestalten.

Durch die gemeinsame Auseinandersetzung mit der eigenen, aber auch mit der gesellschaftlichen Lebenswirklichkeit lernen die Schülerinnen und Schüler diese zu reflektieren sowie eigene Standpunkte zu vertreten. Dies wird verstärkt durch die lebendige Beschäftigung mit Jesu aktivem Wirken in der Bibel.
Jesu Liebesethik fordert und bewirkt:

  • eine positive und tolerante Auseinandersetzung mit anderen Weltreligionen;
  • einen toleranten, reflektierten Umgang mit Fremdem;
  • eine aktive Zusammenarbeit (in der Schule auch über Fächergrenzen hinweg, etwa in sprachlichen, gesellschaftlichen, künstlerischen und naturwissenschaftlichen Bereichen) und Respekt untereinander.

Zentral ist die Erfahrung der Beziehung mit Gott und damit mit den Menschen.

Wertschätzung, Toleranz und Kreativität stehen dabei im Mittelpunkt. Im Rahmen der schulischen Möglichkeiten werden Begleitung und Lebenshilfe angeboten. Auf der Basis eines fundierten Fachwissens sollen Kompetenzen im Bereich der persönlichen Lebensgeschichte sowie des ethisch-ästhetischen Urteils besonders gefördert werden.

Der Religionsunterricht nimmt gerade heute, in einer so schnelllebig, zum Teil skrupellos und unmoralisch wirkenden Welt eine besonders wichtige Stellung im Schulleben ein, indem er den Jugendlichen Orientierungsmaßstäbe an die Hand gibt und ihnen hilft, sich im Leben zurechtzufinden. Dazu gehören

  • die Stärkung des Einzelnen in seinen Fähigkeiten, in seiner sozialen Entwicklung (Auseinandersetzung mit Stärken und Schwächen, Erfolg und Misserfolg) sowie in seiner individuellen religiösen Orientierungsfähigkeit;
  • die Ermutigung, Fragen zu stellen, selbst zu denken und zu handeln, sich selbst und andere zu entdecken;
  • den Wert jedes Einzelnen, die Menschenwürde sowie den Respekt voreinander und Toleranz untereinander, Gemeinschaftssinn, Frieden und Gerechtigkeit zu erfahren und sich dafür einzusetzen.

Durch die Vermittlung christlicher Wertvorstellungen wird die Grundlage für die eigene Wertebildung und Urteilsfähigkeit geschaffen – die Basis für ein verantwortungsvolles Leben miteinander.